Chinesische Nachwuchsfußballer besuchen das Deutsche Fußballmuseum

Drei Wochen waren chinesische Nachwuchsfußballer aus Changzhou zu Besuch in Deutschland und haben dabei eine gänzlich andere Kultur und Fußballphilosophie kennenlernen dürfen. Ein Besuch im Deutschen Fußballmuseum durfte da natürlich nicht fehlen.

Klar, ein wenig Sightseeing stand auch auf der Agenda, doch am meisten interessierte sich die asiatische Delegation für den deutschen Fußball. Neben zahlreichen Trainingseinheiten unter der Leitung von Daniel Hollensteiner (Talentförderung Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen Lemgo) fieberten sie mit der Arminia aus Bielefeld gegen den FC St. Pauli, sahen Osnabrücks Zweitliga-Rückkehr gegen Heidenheim und besuchten die Alte Försterei in der deutschen Hauptstadt beim Duell der Eisernen gegen den spanischen Erstligisten Celta Vigo. Und zum Abschluss reiste das Team, das bei Familien des SC Herford in Ostwestfalen untergebracht ist, in die Fußballhauptstadt nach Dortmund.

Exponate und Geschichten über den chinesischen Fußball gibt es im #DFMdo zwar nicht allzu viele zu entdecken, dies tat der Stimmung und dem Wissensdurst der Nachwuchskicker aber keinen Abbruch. Fußballprofis aus Europa respektive Deutschland sind in den asiatischen Kinderzimmern und auf Fußballplätzen mittlerweile nicht nur präsent, sondern auch bestens bekannt.
Nach einem informativen Rundgang durch die Dauerausstellung durften die Zehn- bis Zwölfjährigen dann endlich auf dem Spielfeld in der Museumsarena ihr Können unter Beweis stellen. Trotz der Sprachbarriere harmonierten sie mit anderen Besuchern des Fußballmuseums auf dem Platz. Der Fußball verbindet – unabhängig von der Kultur und der Heimat.

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