"Tipp-Kick" Edition mit weiblichen Spielfiguren

Als TIPP-KICK weiblich wurde

Am Sonntag steigt das EM-Finale der Frauen zwischen Gastgeber Niederlande und Dänemark. Eines der beiden Teams wird Nachfolger der deutschen Fußball-Damen, die den EM-Titel zuvor sechs Mal in Folge gewinnen konnten. Zur Vorbereitung auf das Überraschungs-Endspiel versorgen wir euch heute mit Fachwissen.

Denn: Wusstet ihr, dass das Merchandising-Geschäft erst seit wenigen Jahren auch Artikel zum Frauenfußball auf den Markt wirft?

Beispiel Tischfußball: Die Erfindung des Tischfußballspiels „TIPP-KICK“ erfolgte schon 1921 durch den Stuttgarter Carl Mayer – ausschließlich mit männlichen Figuren. Auch in der Realität hatte es der Frauenfußball nicht leicht, wahrgenommen und akzeptiert zu werden. Nach den zaghaften Anfängen des Sports erfolgte 1955 das Verbot und 1970 die Wiederzulasssung. Erst zwölf Jahre danach bestritt die deutsche Auswahl gegen die Schweiz ihr erstes offizielles Länderspiel.

Noch viel länger dauerte die „TIPP-KICK-Gleichberechtigung“. 2011, im Vorfeld des WM-Turniers der Frauen in Deutschland, erschien erstmals eine Edition mit weiblichen Spielfiguren – 90 Jahre nach der ursprünglichen Erfindung des Kultspiels! Dieser historische Einschnitt ist in unserer Ausstellung im Deutschen Fußballmuseum dokumentiert. Die kleinen Figuren sind ein echter Hingucker, wie wir finden… 😉

Text: Knut und Judith

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