20 Jahre nach dem UEFA-Cup-Sieg: Jens Lehmann im Deutschen Fußballmuseum

20 Jahre nach dem UEFA-Pokal-Triumph: Jens Lehmann über zwei besondere Karriere-Highlights

Im Januar dieses Jahres besuchte Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann als Botschafter der Stiftung Lesen das Deutsche Fußballmuseum. Wir haben die Gelegenheit genutzt, mit ihm über den UEFA-Cup-Sieg der Schalker „Eurofighter“ zu sprechen, der sich am 21. Mai 2017 zum 20. Mal jährt. Außerdem gelang Jens 1997 eine weitere fußballerische Glanzleistung…

Jens, was bedeutet Dir der Sieg im UEFA-Pokal 1997 mit dem FC Schalke 04 gegen Inter Mailand?

Es ist der schönste Erfolg meiner Karriere, weil er sehr emotional war und mich in neue Fußballsphären gehoben hat.

Kannst Du das etwas näher beschreiben?

Ich stand damals gerade erst auf dem Sprung in die Nationalmannschaft. Hinter Andreas Köpke und Oliver Kahn war ich die Nummer drei. Mit dem Europapokal-Gewinn konnte ich unabhängig davon auf mich aufmerksam machen. Dadurch erhielt ich in der Saison darauf die Möglichkeit, mich zwischen einem Wechsel zum AC Mailand oder zu Real Madrid entscheiden zu dürfen.

Das Jahr 1997 hielt für Dich einen weiteren besonderen Höhepunkt bereit. Erinnerst Du Dich an den 19. Dezember?

Ja, klar! Da gelang mir für Schalke ein Kopfballtor im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund zum 2:2-Ausgleich  kurz vor Ende der Begegnung. Man kann schon sagen, dass 1997 eines meiner spektakulärsten Jahre war.

Das Interview führte Knut Hartwig.

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