Alexandra Urban und Nikola Altenbeck

Schwarzes Gold im Deutschen Fußballmuseum – Kaffeequalität von GEPA

Kaffee ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch im Deutschen Fußballmuseum bieten wir unseren Gästen im N11 Restaurant und im Fan-Bistro eine Auswahl belebender Heißgetränke an. Ob Kaffee pur, Latte Macchiato, Cappuccino oder Espresso, eines ist ihnen allen gemeinsam: Grundlage sind beste Bohnen GEPA-Kaffee. „Im letzten Jahr vor der Eröffnung haben wir Kaffee von fünf verschiedenen Anbietern für unseren Gastronomie-Bereich verkostet. Am Ende war der Fair Trade-Kaffee der GEPA eindeutiger Favorit“, so Nikola Altenbeck, Gastronomieleiterin im Deutschen Fußballmuseum. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Karin Drala und Gabriele Czerwonka hat sie sich nach sieben Monaten Betriebszeit auf den Weg nach Wuppertal ins Kaffeelabor der GEPA gemacht, um die Bohnen noch mal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Denn genau darum geht es im Kaffeelabor. Alexandra Urban, Leiterin Produktmanagement/Beschaffung Kaffee, erklärt den Gästen ihre Arbeit: „Hier findet zum einen die Produktentwicklung und zum anderen die Qualitätssicherung statt.” Für die GEPA selbstverständlich ist außerdem der Kontakt zu den Kaffeegenossenschaften: Alexandra Urban und ihr Kollege Kleber Cruz Garcia stehen in direktem Kontakt zu den Kleinbauernorganisationen und sind regelmäßig vor Ort.

Bevor der Rohkaffee nach Deutschland kommt, verschicken die Produzenten ein Muster an die GEPA: Das ist ein kleines Tütchen mit Kaffeebohnen, die hier im Kaffeelabor probegeröstet und verkostet werden. Wenn die Qualität stimmt, importiert die GEPA die Bohnen und lässt sie weiterverarbeiten. „Der Kaffee für das Deutsche Fußballmuseum wird in einer Rösterei in Aschaffenburg schonend langzeitgeröstet, kommt dann per LKW zu uns ins Zentrallager und wir prüfen dann hier stichprobenartig Gewicht, Etiketten, den Restsauerstoffgehalt und Röstfarbe. Besteht der Kaffee auch bei dieser zweiten Kontrolle, liefern wir ihn zu euch“, erklärt sie unserem Team.

Bei der Prüfung von Kaffee sind alle Sinne wichtig: Fülle, Säure, Aufguss und Optik werden von den GEPA-Experten beurteilt. Dabei ist Sorgfalt besonders gefragt: Denn wenn einzelne Bohnen beispielweise verbrannt sind, ist der Geschmack auch insgesamt hinüber. Zusätzlich testet ein externes Labor die Bohnen auf Schadstoffe. Erst wenn diese Kontrollen und Analysen abgeschlossen sind, wird der GEPA-Kaffee an Kunden wie das Deutsche Fußballmuseum weitergegeben.

José Garcia vom GEPA-Außer Haus-Team betreut das Deutsche Fußballmuseum seit einem Jahr: „Der Kunde setzt natürlich gleichbleibende Qualität voraus.“ Und besonders schön sei, wenn die Besucher des Deutschen Fußballmuseums den Kaffee trinken und anschließend begeistert fragen: „Der Kaffee hier schmeckt toll, wo kann ich den kaufen?“

Der Geschmack spielt eben die entscheidende Rolle. Deswegen haben wir im Kaffeelabor auch verkostet und fleißig geschlürft: Schmeckt der Kaffee fruchtig – oder eher schokoladig? Nikola Altenbeck: „Die Gäste haben keine Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen – sie wollen einfach einen guten Kaffee trinken. Und den bekommen sie bei uns. Den gleichen Qualitätsanspruch haben wir auch bei Fleisch und anderen Zutaten. Wir als Deutsches Fußballmuseum haben Verantwortung und setzen auf Nachhaltigkeit.“ Über die Gastronomie hinaus wären hier die Bereiche nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz und vor allem die im Ticketpreis inbegriffene Anreise unserer Gäste mit dem öffentlichen Nahverkehr zu nennen.

Zurück zum Kaffee: Was kommt hier nun in die Tasse? Das Deutsche Fußballmuseum bezieht von der GEPA – übrigens das größte Fair-Handelsunternehmen in Europa – u.a. den Bio Barraza-Espresso, „eine im Außer Haus-Bereich sehr beliebte, kräftige Mischung aus 80 Prozent Arabica und 20 Prozent Robusta-Bohnen“, so Alexandra Urban. Alles aus ökologischem Landbau. Das ist eben auch ideelles und entwicklungspolitisches Engagement, das wir gerne unterstützen.

Fotos: GEPA – The Fair Trade Company

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