Europapokalfinale der Pokalsieger: Borussia Dortmund - FC Liverpool (2:1 n.V.) am 5.5.1966 in Glasgow, Torjubel

1966: das Jahr, in dem der BVB Europapokal-Geschichte schrieb

Nicht nur das legendäre Wembley-Tor jährt sich 2016 zum 50. Mal, sondern auch ein wichtiges Datum der europäischen Pokalgeschichte. Denn was den Clubs aus der Bundesliga in diesem Jahr nicht gelingen wird (was seit gestern Abend klar ist…), schaffte Borussia Dortmund am 5. Mai 1966 als erster deutscher Verein überhaupt: einen Sieg im Europapokal.

Gegner: der FC Liverpool. Der Sieg kam dank eines legendären Treffer von Reinhard „Stan“ Libuda zustande, der in der Verlängerung des Finals um den Europapokal der Pokalsieger 1966 im Glasgower Hampden Park den Liverpooler Schlussmann Tommy Lawrence mit einer „Bogenlampe“ fast von der Mittellinie überwand.

Dem 2:1-Siegtor waren die Dortmunder Führung durch Sigfried „Siggi“ Held und Roger Hunts Ausgleich für Liverpool vorausgegangen. Der BVB unter Trainer Willi Multhaup spielte damals mit: Hans Tilkowski – Gerd Cyliax, dem Kapitän der Mannschaft Wolfgang Paul, Rudi Assauer, Theo Redder, Dieter Kurrat, Alfred Schmidt, Willi Sturm, Reinhard Libuda, Sigfried Held und Lothar Emmerich.

Wir gratulieren dem ersten Europapokalsieger der deutschen Fußballgeschichte zu diesem besonderen Jubiläum. In der Ausstellung des Deutschen Fußballmuseums findet ihr Ausstellungsstücke zum Triumph.

Foto: imago

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