Datum: 04.07.1954 Copyright: imago/Pressefoto Baumann Endspiel : Deutschland - Ungarn (3 : 2) : von links WALTER Fritz , RIMET Jule , ECKEL , RAHN Helmut Fussball / Herren / WM Weltmeisterschaft 1954 / Endspiel : Deutschland - Ungarn (3 : 2) : von links Fritz WALTER, Jules RIMET , Horst ECKEL , Helmut RAHN

Alles Gute zum Geburtstag, Horst Eckel!

Ein Weltmeister feiert Geburtstag: Horst Eckel wird heute 84. Neben dem Kölner Hans Schäfer, mit dem er sich in Spiez ein Zimmer teilte, ist er der einzige noch lebende Spieler der DFB-Auswahl von 1954 – jener legendären Elf, die Ungarn im WM-Finale 3:2 besiegte. Wir gratulieren herzlich!

Bei dem in der Schweiz ausgetragenen Turnier war Horst Eckel mit 22 Jahren der jüngste deutsche Spieler im Kader. Er bestritt alle sechs WM-Partien und schaltete im Finale er den ungarischen Mittelstürmer Nandor Hidegkuti aus. Immer ging er weite Wege – aufgrund seiner hageren Statur, seiner Ausdauer und unbedingten Laufbereitschaft bekam er den Spitznamen „Windhund“. Kapitän Fritz Walter war sein Mentor und Vorbild. Fritz Walter war der Kopf”, sagt Eckel, “und ich bin für ihn gelaufen.”  Eckel zählt außerdem zu den Vereinslegenden des 1. FC Kaiserslautern, mit dem er 1951 und 1953 Meister wurde.

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn schulte der gelernte Werkzeugmacher um: Er studierte Kunst und Sport und arbeitete noch zwei Jahrzehnte als Lehrer. Dem Fußball blieb Horst Eckel immer eng verbunden. Bis ins hohe Alter nahm er aktiv an Prominentenspielen teil.

Für die Ausstellung im Deutschen Fußballmuseum stellte Horst Eckel seine Endspiel-Kluft von 1954 zur Verfügung sowie einen Tischtennisschläger, der auf sein Talent auch in anderen Sportarten hinweist. Der erste WM-Gewinn der deutschen Nationalmannschaft, das Wunder von Bern, wird bei uns im Museum emotional inszeniert. Horst Eckel war außerdem Ehrengast bei der Eröffnungsgala des Deutschen Fußballmuseums am 23. Oktober 2015. Wir sagen danke und wünschen alles Gute und viel Gesundheit zum Geburtstag!

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